Die vier Kategorien auf deiner Karte
Gerichte, die sich gut verkaufen und viel zum Deckungsbeitrag beitragen, sind deine Stars: Die hältst du sichtbar und lässt du unverändert. Viel Verkauf mit wenig Marge sind Arbeitspferde: Da lässt sich meist beim Einkauf oder bei der Portionierung Gewinn holen. Wenig Verkauf mit viel Marge verdient einen besseren Platz auf der Karte oder eine bessere Beschreibung. Wenig Verkauf und wenig Marge kostet vor allem Arbeit, und von dieser Gruppe solltest du dich trennen.
Warum das nur mit Kassendaten funktioniert
Marge pro Teller sagt wenig ohne Stückzahlen. Ein Gericht mit 14 Euro Marge, das viermal pro Woche über den Pass geht, trägt weniger zum Ergebnis bei als ein Gericht mit 6 Euro Marge, das vierzigmal verkauft wird. KitchenOps verbindet sich mit Kassensystemen wie unTill, zählt die Verkäufe pro Gericht und stellt sie dem aktuellen Wareneinsatz gegenüber.
Nachjustieren, ohne die Karte umzukrempeln
Meistens muss gar nicht viel verändert werden. Ein anderer Lieferant für eine Zutat, eine Portion, die zu dem passt, was in die Spülküche zurückkommt, oder ein Gericht, das ein paar Plätze weiter oben auf der Karte steht, bringt oft mehr als eine komplett neue Karte. Das System zeigt, welcher Eingriff am meisten bringt.
Pro Standort betrachten
Bei mehreren Betrieben verkauft sich dasselbe Gericht selten gleich gut. Du siehst pro Standort, was funktioniert, sodass du die Karte je Standort nachschärfen kannst, statt überall dieselbe Entscheidung zu treffen.
Aktualisiert: 2026-08-09
