Menu-Engineering

Menu-Engineering mit echten Zahlen

Menu-Engineering bedeutet, deine Karte nach zwei Kriterien gleichzeitig zu bewerten: wie oft ein Gericht verkauft wird und was es pro Teller zum Ergebnis beiträgt. Ohne aktuellen Wareneinsatz ist das reine Vermutung, denn das beliebteste Gericht ist längst nicht immer das Gericht, das am meisten verdient.

Diese Woche auf der Karte
Lachs mit Dill42×18,12 €
Steak frites68×9,40 €
Veggie Curry9×12,80 €

Verkäufe aus der Kasse, Marge aus deinem aktuellen Wareneinsatz.

Ein Tag in deiner Küche.

  1. Montag

    Wareneinsatz unter deinem Ziel.

    Und was du diese Woche sparen kannst.

    Wareneinsatz unter deinem Ziel.

Echte Screens aus der App, mit einem erfundenen Betrieb.

Die vier Kategorien auf deiner Karte

Gerichte, die sich gut verkaufen und viel zum Deckungsbeitrag beitragen, sind deine Stars: Die hältst du sichtbar und lässt du unverändert. Viel Verkauf mit wenig Marge sind Arbeitspferde: Da lässt sich meist beim Einkauf oder bei der Portionierung Gewinn holen. Wenig Verkauf mit viel Marge verdient einen besseren Platz auf der Karte oder eine bessere Beschreibung. Wenig Verkauf und wenig Marge kostet vor allem Arbeit, und von dieser Gruppe solltest du dich trennen.

Warum das nur mit Kassendaten funktioniert

Marge pro Teller sagt wenig ohne Stückzahlen. Ein Gericht mit 14 Euro Marge, das viermal pro Woche über den Pass geht, trägt weniger zum Ergebnis bei als ein Gericht mit 6 Euro Marge, das vierzigmal verkauft wird. KitchenOps verbindet sich mit Kassensystemen wie unTill, zählt die Verkäufe pro Gericht und stellt sie dem aktuellen Wareneinsatz gegenüber.

Nachjustieren, ohne die Karte umzukrempeln

Meistens muss gar nicht viel verändert werden. Ein anderer Lieferant für eine Zutat, eine Portion, die zu dem passt, was in die Spülküche zurückkommt, oder ein Gericht, das ein paar Plätze weiter oben auf der Karte steht, bringt oft mehr als eine komplett neue Karte. Das System zeigt, welcher Eingriff am meisten bringt.

Pro Standort betrachten

Bei mehreren Betrieben verkauft sich dasselbe Gericht selten gleich gut. Du siehst pro Standort, was funktioniert, sodass du die Karte je Standort nachschärfen kannst, statt überall dieselbe Entscheidung zu treffen.

Aktualisiert: 2026-08-09

Häufige Fragen

Was ist Menu-Engineering genau?

Die systematische Bewertung jedes Gerichts nach Beliebtheit und Gewinnbeitrag, um anschließend gezielt bei Preis, Portion, Einkauf oder Platzierung auf der Karte nachzusteuern. Ziel ist mehr Marge, ohne dass der Gast etwas anderes merkt als eine bessere Karte.

Brauche ich dafür eine Kassenanbindung?

Für die Verkaufszahlen ja. KitchenOps verbindet sich mit Kassensystemen wie unTill. Ohne Anbindung siehst du weiterhin Wareneinsatz und Marge pro Gericht, aber dir fehlt, wie oft etwas tatsächlich verkauft wird.

Wie oft muss ich meine Karte durchrechnen?

Wenn der Wareneinsatz automatisch mitläuft, musst du nichts durchrechnen: Du bekommst einen Hinweis, sobald ein Gericht unter deine Zielmarge fällt. Ein Quartal ist ein guter Rhythmus, um die Karte als Ganzes zu betrachten.

Funktioniert das auch für Mittagstisch, Snacks und Catering?

Ja. Jede Karte lässt sich separat betrachten, sodass du siehst, ob die Mittagskarte wirklich etwas beiträgt oder vor allem Arbeit macht.

Schluss mit Raten beim Wareneinsatz.

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